einblick - der gewerkschaftliche Infodienst

Sozialstaatreformieren statt abbauen - Arbeitslosigkeit bekämpfenstatt Arbeitslose bestrafen

Aufruf vonüber 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

Mit den in der "Agenda 2010” angekündigten Maßnahmen will die rot-grüne Bundesregierung die Bundesrepublik bis zum Ende des Jahrzehnts aus der Wirtschafts- und Arbeitsmarktkrise führen. Die Blockaden der letzten Jahre sollenüberwunden, die Wirtschaft belebt und vor allem Arbeitsplätze geschaffen werden. Wir bezweifeln aber, dass die Ansätze tatsächlich geeignet sind, diese Ziele zu erreichen. Im Wesentlichen konzentriert sich die Agenda 2010 auf drastische Leistungskürzungen in den sozialen Sicherungssystemen. Dazu zählen vor allem die Kürzung der Dauer des Arbeitslosengeldes, die faktische Abschaffung der Arbeitslosenhilfe, Verschärfung von Zumutbarkeitsregelungen, Ausgliederung des Krankengeldes aus der paritätischen Finanzierung, Aufweichungen des Kündigungsschutzes sowie die nochmalige Absenkung des Rentenniveaus. Der Opposition, den Wirtschafts- und Arbeitgeberverbänden, vielen wissenschaftlichen Beratungsgremien sowie weiten Teilen der Medien gehen diese Einschnitte noch nicht weit genug. Unter der Devise "Weniger Sozialstaat = mehr Beschäftigung” hat ein Wettlauf um den Abbau der Kernelemente des Sozialstaats eingesetzt. So wollen CDU/CSU in den anstehenden Verhandlungen mit der Regierung Eingriffe in Tarifvertragsgesetz und Tarifautonomie sowie die Absenkung der Sozialhilfe durchsetzen.

Wir widersprechen dieser Politik, weil die angekündigten Maßnahmen die Probleme auf dem Arbeitsmarkt nicht beseitigen werden. Eine Politik, die auf der einen Seite mit den falschen Rezepten operiert, auf der anderen Seite dem Druck konservativer Lobbygruppen nachgibt, ist weder mutig noch reformorientiert. Die geplanten Einschnitte verletzen die Prinzipien sozialer Gerechtigkeit und gefährden die Substanz des Sozialstaates, schaffen aber keine Arbeitsplätze. Wir widersprechen der These, dass der Sozialstaat nicht mehr finanzierbar und die Ursache von Wachstumsschwäche und Arbeitslosigkeit sei.

Der eingeschlagene Weg führt in die falsche Richtung, weil der Politik eine falsche Krisendiagnose zu Grunde liegt.

  • Die andauernde Massenarbeitslosigkeit ist die Folge fehlender Arbeitsplätze und nicht die Folge fehlender Arbeitsbereitschaft. Wer glaubt, die Arbeitsmarktkrise durch noch mehr Druck auf die Arbeitslosen zu lösen, bekämpft die Arbeitslosen, aber nicht die Arbeitslosigkeit. Die Kürzungen bei der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes und die Zusammenführung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe auf dem Niveau der Sozialhilfe führen zu gravierenden Einkommenseinbußen bei den Arbeitslosenhaushalten und verschärfen das ohnehin schon hohe Armutsrisiko der Betroffenen.
  • Eine Politik, die Arbeitslose unter dem Druck der materiellen Verhältnisse dazu treibt, Arbeit "um jeden Preis” anzunehmen, fördert die Ausbreitung einer Niedriglohnökonomie auch in Deutschland. Eine solche Entwicklung steht im Widerspruch zum dringend notwendigen Ausbau qualifizierter Dienstleistungen und führt zu problematischen Verdrängungseffekten auf dem Arbeitsmarkt, nicht aber zu insgesamt mehr Beschäftigung. Besser bezahlte, gesicherte Arbeit wird durch schlechter bezahlte, prekäre Arbeit ersetzt. Die Arbeits- und Einkommensbedingungen der Beschäftigungsverhältnisse insgesamt werden gefährdet.
  • Die Aufweichung des Kündigungsschutzes wird das ohnehin reduzierte Schutzniveau in Kleinbetrieben noch weiter herabsetzen, ohne dass neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Dies zeigen die Erfahrungen der Jahre 1997 und 1998. Ein beliebiges Unterlaufen tarifvertraglicher Regelungen durch betriebliche Vereinbarungen würde die zentrale Funktion des Flächentarifvertrags außer Kraft setzen, Mindeststandards für Arbeits- und Einkommensbedingungen zu garantieren.
  • Die Ursachen für die gegenwärtige Finanzkrise liegen nicht im sozialstaatlichen System und dessen vermeintlich zuüppigen Leistungen. Die Finanzierungsdefizite sind in erster Linie Folge der Finanzierung der deutschen Einheitüber die Sozialversicherung sowie der chronischen Arbeitsmarktkrise. Die steigende Arbeitslosigkeit führt zu erhöhten Ausgaben und sinkenden Beitrags- und Steuereinnahmen. Zur Finanzkrise hat aber auch die Steuerpolitik der letzten Jahre beigetragen, die die Entlastungen auf die Unternehmen, hohen Einkommen und die Vermögensbesitzer konzentriert hat. Insbesondere die Einnahmen aus Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer und veranlagter Einkommensteuer sind eingebrochen.
  • Die Finanzierungsprobleme und die steigenden Beitragsbelastungen in den Systemen der sozialen Sicherung werden durch Leistungsausgrenzungen (mit Verweis auf die private Vorsorge) oder verstärkte Zuzahlungen (Praxisgebühr, Arzneimittel usw.) nicht beseitigt. Es kommt dadurch lediglich zu einer Verlagerung der Finanzierung zu Lasten der Versicherten und vor allem der Kranken. Hinzu kommt, dass sich die Beitragszahlungen bei Privatversicherungen nach dem individuellen Risiko richten - ohne Berücksichtigung der Einkommens- und Familienverhältnisse. Es käme zu Unterversorgungen gerade jener Gruppen der Gesellschaft, die wegen ihrer Arbeits-, Lebens- und Einkommensbedingungen besonders hohe Gesundheitsrisiken tragen. Auch die Finanzierung des Krankengeldes allein durch die Versichertenändert nichts an der Ausgabenentwicklung im Gesundheitssystem, sie ist ausschließlich eine Umverteilung zu Gunsten der Unternehmen und höhlt das Prinzip der paritätischen Finanzierung durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer aus.
  • Mit dem eingeschlagenen Weg werden das Sozialstaatsprinzip und die Grundlagen einer auf den sozialen Ausgleich gerichteten Gesellschaftsordnung gefährdet. Wir widersprechen der Behauptung, dass diese Einschnitte "alternativlos” sind. Ein hohes Beschäftigungsniveau und ein ausgebauter Sozialstaat müssen - wie Beispiele aus europäischen Nachbarländern zeigen - keine Gegensätze sein. Um das zu erreichen, sind jedoch Maßnahmen in der Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie Arbeitsmarkt und Sozialpolitik notwendig, die den Namen "Reform” tatsächlich verdienen. Dazu zählen insbesondere folgende Punkte:
    • Um die Arbeitslosigkeit abzubauen und den Sozialstaat zu sichern, ist eine Umkehr in der Wirtschafts- und Finanzpolitik zwingend erforderlich. Dieöffentlichen Investitionen müssen ausgebaut statt gekürzt werden. Durch einöffentliches Investitionsprogramm können dieüberfällige Modernisierung von Infrastruktur und Umwelt sowie der Ausbau des Bildungssystems in Angriff genommen werden. Dies schafft kurzfristig Arbeitsplätze und sichert mittel- und langfristig die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Statt durch Sozialleistungskürzungen die Kaufkraft gerade in den unteren und mittleren Einkommensbereichen zu begrenzen, bedarf es einer Stabilisierung und Erhöhung des privaten Konsums.
    • Ein ausgebauter Sozialstaat kann kein "billiger” Staat sein. Nur Reiche können sich einen armen Staat leisten. Die Belastungen durch Steuern und Abgaben müssen sich aber nach der finanziellen Leistungsfähigkeit richten. Erforderlich ist deshalb eine Steuerreform, die sich am Maßstab sozialer Gerechtigkeit orientiert und Unternehmen sowie hohe Einkommen und Vermögen wieder stärker an der Finanzierungöffentlicher Aufgaben beteiligt.
    • Gerade in der Arbeitsmarktkrise bedarf es der Verstetigung der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Es ist notwendig aber nicht ausreichend, die Arbeitsverwaltung und Arbeitsvermittlung zu effektivieren. Der 2. Arbeitsmarkt und die Bildungsförderung dürfen nicht weggeschlagen, sondern müssen weiterentwickelt werden. Die Zusammenführung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe muss ohne die angekündigten Leistungseinbußen geregelt werden.
    • Statt der Verkürzung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes und der angekündigten Heraufsetzung von Altersgrenzen und Rentenabschlägen bedarf es einer veränderten, altersgerechten Personalpolitik der Unternehmen. Wenn die Frühausgliederung gestoppt undÄltere länger im Arbeitsleben verbleiben sollen, dann sind dafür in den Betrieben und Verwaltungen zunächst die Voraussetzungen zu schaffen.
    • Allein durch Wachstum lässt sich die Arbeitslosigkeit nicht abbauen. Der gegenwärtige Stillstand in der Arbeitszeitpolitik mussüber­wunden und durch unterschiedliche Formen individueller und allgemeiner Arbeitszeitverkürzungen abgelöst werden. Ziel muss es sein, das begrenzte Erwerbsarbeitsvolumen auf mehr Menschen zu verteilen. Dazu gehört aber auch, die Nicht-Erwerbsarbeit zwischen den Geschlechtern egalitär aufzuteilen.
    • Die Sicherung der Finanzierungsbasis des sozialen Sicherungssystems erfordert zum einen ein sozial gerechtes Ausschöpfen der Rationalisierungsreserven. Qualität und Effizienz der Systeme müssen erhöht und die Risikoprävention gestärkt werden. Zum andern ist ein solidarisches Sicherungssystem auf Dauer nur tragfähig, wenn auch die gesamte Bevölkerung zu seiner Finanzierung beiträgt. Angesichts der Finanzierungsprobleme insbesondere bei der Renten- und Krankenversicherung muss der Weg in Richtung einer allgemeinen Erwerbstätigenversicherung eingeschlagen werden, bei der das gesamte Einkommen Maßgröße für den Finanzierungsbeitrag ist.


Unterzeichner und Unterzeichnerinnen(Stand 27.05.2003) :

Prof. Dr. Elmar Altvater, Berlin, Prof. Dr. Wilfried Altzinger, Wien, Prof. Dr. Gerhard Bäcker, Duisburg, Prof. Dr. Eva Bamberg, Hamburg, Prof. Dr. Rainer Bartel, Linz, Prof. Dr. Herbert Bassarak, Nürnberg, Dr. Peter Bartelheimer, Göttingen, Dr. Hella Baumeister, Bremen, Prof. Dr. Reinhart Beck, Esslingen, Dr. Irene Becker, Frankfurt, PD Dr. Iris Bednarz-Braun, München, Prof. Dr. Joachim Bergmann, Frankfurt, Dr. Ute Behnig, Wien, PD Dr. Imbke Behnken, Siegen, Prof. Dr. Hermann Behrens, Neubrandenburg, Dr. Dr. Gerhard Beisenherz, München, Dr. Benjamin Benz, Bochum, HD Dr. Hans-Jürgen Bieling, Marburg, Prof. Dr. Rudolf Bieker, Mönchengladbach, Prof. Dr. Heinz Bierbaum, Saarbrücken, Prof. Gudrun Bischoff-Kümmel, Hamburg, Dr. Reinhard Bispinck, Düsseldorf, Dr. Peter Bleses, Oldenburg, Dr. Jürgen Boeckh, Bochum, Prof. Dr. Fritz Böhle, Augsburg, Prof. Dr. Karin Böllert, Münster, Prof. Dr. Hermann Bömer, Dortmund, Dr. Andreas Boes, München, Prof. Dr. Georg Bollenbeck, Siegen, Dr. habil. Stefan Bollinger, Berlin, Prof. Dr. Heinz-J. Bontrup, Gelsenkirchen, Prof. Dr. Wolfgang Bonß, München, Dipl.-Vw. Maren Bracker, Kassel, Prof. Dr. Holger Brandes Dresden, Prof. Dr. Hans-Jürgen Brückner, Rotenburg, Prof. Dr. Margrit Brückner, Frankfurt, Dipl.-Pol. Sonja Buckel, Frankfurt, Dr. Wiebke Buchholz-Will, Nordhorn, Prof. Dr. Hermann Bullinger, Erfurt, Prof. Dr. Heinz Burghardt, Emden, Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Köln, Dr. Gazi Caglar, Hannover, Dipl.-Pol. Mario Candeias, Berlin, Prof. Dr. Heinz Cornel, Berlin, Prof. Dr. Wolfram Dargel, Hamburg, Prof. Dr. Wolfgang Däubler, Bremen, Prof. Dr. Albrecht Dehnhard, Berlin, Dr. Judith Dellheim, Berlin, Prof. Dr. Hans-Ulrich Deppe, Frankfurt, Prof. Dr. Wilfried Deppe, Köln, Prof. Dr. Christoph Deutsch­mann, Tübingen, Prof. Reiner Diederich, Frankfurt, Prof. Dr. Rolf Dobischat, Duisburg, Prof. Dr. Irene Dölling, Potsdam, Dr. Eckhard Domnik, Stuttgart, Prof. Dr. Jan-Peter Domschke, Mittweida, Prof. Dr. Klaus Dorner, Aachen, Dr. Dietmar Düe, Kassel, Prof. Dr. Herbert Effinger, Dresden, Dr. Kai Eicker-Wolf, Marburg, Prof. Dr. Dieter Eißel, Gießen, Prof. Dr. Susanne Elsen, München, Prof. Dr. Gottfried Erb, Hungen, Prof. Dr. Trevor Evans, Berlin, Dr. Jürgen Faik, Darmstadt, Prof. Dr. Peter Faulstich, Hamburg, Prof. Dr. Bernd Fichtner, Siegen, Prof. Dr. Angela Fiedler, Berlin, Prof. Dr. Franger-Huhle, Coburg, Prof. Dr. Renate Freericks, Bremen, Dr. habil. Thomas von Freyberg, Frankfurt, Prof. Dr. Gerd Friedrich, Berlin, Prof. Dr. Johannes Fromme, Magdeburg, Prof. Dr. Jochen Fuchs, Magdeburg, Dipl.-Soz. Tatjana Fuchs, Stadtbergen/Augsbg., PD Dr. Michael Galuske, Dortmund, Prof. Dr. Heiner Ganßmann, Berlin, Prof. Dr. Klaus Gebauer, Berlin, Prof. Dr. Heiko Geiling, Hannover, Dr. Brigitte Geißel, Halle-Wittenberg, Prof. Dr. Karlheinz Geißler, München, Prof. Dr. Marianne Genenger-Stricker, Aachen, Prof. Dr. Heinz Gess, Bielefeld, Prof. Dr. Sabine Gensior, Cottbus, Prof. Dr. Cornelia Giebeler, Bielefeld, Prof. Ullrich Gintzel, Dresden, Dipl.-Soz. Günter Grewer, Saarbrücken, HD Dr. Axel Gronemeyer, Bielefeld, Dipl.-Soz.-Wiss. Birgit Gross, Mainz, Dr. Herwig Grote, Berlin, PD Gerd Hallenberger, Marburg, Prof. Dr. Franz Hamburger, Mainz, Prof. Dr. Dr. Bernd Hamm, Trier, Prof. Dr. Walter Hanesch, Darmstadt, Prof. Dr. Richard Hauser, Delmenhorst/Frankf., Prof. Dr. Michael Heine, Berlin, Dr. Marianne Heinemann-Knoch, Berlin, Prof. Dr. Arne Heise, Hamburg, Prof. Dr. Jutta Held, Karlsruhe, Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach, Frankfurt, Prof. Dr. Dieter Henkel, Frankfurt, Prof. Dr. Sabine Hering, Siegen, Prof. Dr. Hansjörg Herr, Berlin, Prof. Dr. Rudolf Hickel, Bremen, Prof. Dr. Uwe Hirschfeld, Dresden, Dr. Kajetan Hinner, Mainz, MA Herrad Hoecker, Bremen, Prof. Dr. dres. Heidi Höppner, Kiel, Prof. Dr. Klaus Hofemann, Köln, Prof. Hans Holm, Köln, Dr. Elke Holst, Berlin, Prof. Dr. Hans Günther Homfeldt, Trier, Prof. Dr. Jörg Huffschmidt, Bremen, Prof. Dr. Ernst-Ulrich Huster, Bochum, Dr. Christine Huth-Hildebrandt, Frankfurt, Dr. Dieter Janke, Leipzig, Prof. Dr. Wolfgang Jantzen, Bremen, Prof. Dr. Wolfgang Jung, Duisburg, Prof. Dr. Wolf-Dieter Just, Bochum, Prof. Dr. Ulf Kadritzke, Berlin, Prof. Dr. Winfred Kaminski, Köln, Dr. Jürgen Kädtler, Göttingen, Prof. Dr. Anastasios Karasavvoglou, Kavala, Prof. Dr. Jörg Kammler, Osnabrück, Prof. Dr. Rosemarie Karges, Berlin, Prof. Dr. Hans Kastendieck, Chemnitz, Prof. Dr. Peter Kaufmann, Bernburg, Prof. Dr. Theo Klauß, Heidelberg, Prof. Dr. Wolfgang Klein, Berlin, Prof. Wolfgang Klein, Dr. Max Klein, Berlin, Prof. Dr. Ulla Knapp, Hamburg, Prof. Dr. Raingard Knauer, Kiel, Dr. Ellen Krause, Tübingen, MA Fabian Kessl, Bielefeld, Dr. Matthias Knuth, Gelsenkirchen, Dipl.-Pol. Angelika Koch, Duisburg, Dr. Gerd Koch, Berlin, Dr. habil. Max Koch, Londonderry, Dr. Klaus Kock, Dortmund, Prof. Dr. Jürgen Kohl, Heidelberg, Prof. Dr. Yolanda Koller-Tejero, Hamburg, Prof. Dr. Sylvia Kontos, Wiesbaden, Prof. Dr. Thomas Korenke, Vettweiß, Prof. Dr. Klaus-Peter Kisker, Berlin, Dr. Dietmar Köster, Wetter, Dr. Ute Klammer, Düsseldorf, Dr. Uli Kowol, Bielfeld, Dipl.-Soz.-Wiss. Ralf Kraemer, Dortmund, Prof. Dr. Michael Krätke, Amsterdam, Prof. Dr. Peter Krahulec, Fulda, Prof. Dr. Barbara Krause, Aachen, Prof. Dr. Jürgen Krause, Nordhausen, Prof. Dr. Cornelia Kricheldorff, Freiburg, Prof. Dr. Martin Kronauer, Berlin, Prof. Dr. Michael Krummacher, Bochum, Prof. Dr. Timm Kunstreich, Hamburg, Prof. Dr. Ingrid Kurz-Scherf, Marburg, Prof. Dr. Martin Kutscha, Berlin, PD Dr. Jan Künzler, Rostock, Dr. Michael Lange, Hamburg, PD Dr. Lothar Lappe, Berlin, PD Dr. Karl Lauschke, Bochum, Dr. Steffen Lehndorff, Köln, Dr. Jürgen Leibiger, Radebeul, Dr. Sigrid Leitner, Göttingen, Dr. Uwe Lenhardt, Berlin, Prof. Dr. Ilse Lenz, Bochum, Dr. Anton Lerf, München, PD Dr. Stephan Lessenich, Göttingen, Prof. Dr. Manfred Liebel, Berlin, Prof. Dr. Michael Lindenberg, Hamburg, Prof. Gerhard Löhlein, Frankfurt, Prof. Dr. Joachim Löper, Koblenz, Prof. Dr. Joachim Lompscher, Berlin, Dr. Arne Lorenzen, Berlin, Prof. Dr. Peter Loviscach, Witten, PD Joachim Ludwig, München/Neubiberg, Prof. Dr. Volker Lüderitz, Magdeburg, PD Dr. Boy Lüthje, Frankfurt, Dr. Ralph-Elmar Lungwitz, Chemnitz, Prof. Dr. Ronald Lutz, Erfurt, Prof. Dr. Birgit Mahnkopf, Berlin, Prof. Dr. Friederike Maier, Berlin, Prof. Dr. Morus Markard, Berlin, Dr. Helmut Martens, Dortmund, Prof. Dr. Werner Maschews­ky, Hamburg, Dipl.-Vw. Michael Maschke, Berlin, Prof. Dr. Alfons Matheis, Trier, Prof. Dr. Harald Mattfeld, Hamburg, Prof. Dr. Michael May, Wiesbaden, Dr. Nicole Mayer-Ahuja, Göttingen, Prof. Dr. Helmut Mair, Münster, Prof. Dr. Margit Mayer, Berlin, Prof. Dr. Ulrich Mergner, Köln, Prof. Dr. Erhard Meueler, Mainz, Prof. Dr. Birgit Meyer, Esslingen, Prof. Dr. Meyer-Höger, Darmstadt, Dr. Andreas Mielck, München, Prof. Dr. Ingrid Miethe, Darmstadt, Prof. Dr. Claus Mühlfeld, Bamberg, Dr. Horst Müller, Nürnberg, Prof. Dr. H. Müller-Kohlenberg, Osnabrück, Prof. Dr. Cl. Müller-Plantenberg, Kassel/Berlin, PD Dr. Urs Müller-Plantenberg, Berlin, Dr. Matthias Moehring-Hesse, Frankfurt, Dipl.-Soz. Marc Mulia, Duisburg, Prof. Dr. Gerhard Naegele, Dortmund, Dr. Wolfgang Neef, Berlin, Pof. Dr. John P. Neelsen, Tübingen, Dipl.-Soz.-Wiss. Jennifer Neubauer, Duisburg, Prof. Dr. Gela Neubeck-Fischer, München, Prof. Dr. Franz Neumann, Gießen, Dr. Ralf Neumann, Chemnitz, Dr. Torsten Niechoy, Düsseldorf, Prof. Dr. Horst Niesto, Ludwigsburg, Prof. Dr. Josef Nietzsch, Berlin, Dr. Peter Noller, Göttingen, Dr. Gisela Notz, Bonn, Prof. Dieter Oelschlägel, Duisburg, Prof. Dr. Michael Opielka, Jena, Prof. Dr. Alfred Oppolzer, Hamburg, Dr. Teresa Orozco, Frankfurt, Dr. Wolfgang Ortlepp, Magdeburg, Prof. Dr. Friedrich Ortmann, Kassel, Prof. Dr. Erich Ott, Fulda, Prof. Dr. Hans-Uwe Otto, Bielefeld, Prof. Dr. Karl A. Otto, Bielefeld, Prof. Dr. Norman Paech, Hamburg, Prof. Dr. Sabine Pankofer, München, Prof. Peter Peschel, Essen, Prof. Dr. Friedhelm Peters, Erfurt, Dr. Gerd Paul, Göttingen, Dr. Gerd Peter, Dortmund, Dr. Hilmar Peter, Bielefeld, Prof. Dr. Lothar Peter, Bremen, Prof. Dr. Birgit Pfau-Effinger, Jena, Dr. Helmut Pfister, Erlangen, Prof. Dr. Wolfgang Piepenstock, Köln, Prof. Dr. Jan Priewe, Berlin, Prof. Dr. Klaus Priester, Ludwigshafen, Dr. Hartmut Przybylski, Bochum, Prof. Dr. Sibylle Raasch, Hamburg, Prof. Dr. Günter Rausch, Freiburg, Prof. Dr. Erika Regnet, Würzburg-Schweinfurt, Dipl.-Soz. Josef Reindl, Saarbrücken, Dr. Andreas Reiners, Aachen, Dipl.-Soz.-Ök. Jörg Reitzig, Berlin, Dr. Gerhard Richter, München, Prof. Dr. Marlo Riege, Mönchengladbach, Prof. Dr. Klaus Riekenbrauck, Düsseldorf, Prof. Rainer Rilling, Berlin, Prof. Dr. Eckhard Rohrmann, Marburg, Prof. Dr. Thomas Rose, Münster, Prof. Dr. Roland Roth, Magdeburg, Prof. Dr. Werner Ruf, Kassel, Prof. Christoph Rust, Bielefeld, Dr. Thomas Sablowski, Berlin, Prof. Dr. Piotr Salustowicz, Bielefeld, Dr. Walter Satzinger, München, Prof. Dr. Birgit Sauer, Wien, Prof. Dr. Dieter Sauer, München, Prof. Dr. Erich Schäfer, Jena, Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer, Berlin, Prof. Dr. Albert Scherr, Freiburg, Prof. Dr. Christoph Scherren, Kassel, Dipl.-Päd. Susanne Schlabs, Braunschweig, Dr. Irmtraut Schlosser, Berlin, Prof. Dr. Dorothea Schmidt, Berlin, Prof. Dr. G. Schmid-Noerr, Mönchengladbach, Dr. Karsten Schneider, Kassel, Prof. Dr. Hans-Jörg Schneider, Saarbrücken, Prof. Dr. Karl-Heinz Schneider, Hannover, Prof. Dr. Michael Schneider, Limburg, Prof. Dr. Norbert Schneider, Karlsruhe, Prof. Dr. Stephan Schnurr, Rostock, Dr. Margrit Schratzenstaller, Gießen, Prof. Baldur Schruba, Dortmund, Prof. Dr. Herbert Schui, Hamburg, Dr. Michael Schuler, Tecklenburg, Dr. Stephan Schulmeister, Wien, Prof. Dr. Axel Schulte, Hannover, Prof. Dr. Ursula Schumm-Garling, Frankfurt, Prof. Susanne Schunter-Kleemann, Bremen, Prof. Dietmar Seek, Emden, Prof. Dr. Uwe Sielert, Kiel, Prof. Dr. Simmel-Joachim, Wiesbaden, Prof. Dr. Titus Simon, Magdeburg-Stendal, Prof. Dr. Heinz Sünker, Wuppertal, Prof. Dr. Richard Sorg, Hamburg, Prof. Dr. Hiltrud v. Spiegel, Münster, Prof. Dr. Rüdiger Spiegelberg, Freiburg, Prof. Dr. Helga Spindler, Essen, Prof. Dr. Helmut Spitzley, Bremen, Dr. Meinhard Stach, Kassel, Dr. Martina Stackelbeck, Dortmund, Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi, Berlin, Dr. Johannes Steffen, Bremen, Prof. Dr. Klaus Stegmüller, Fulda, Prof. Dr. Klaus Steinitz, Berlin, Dr. Claudia Stellmach, Bonn, Dipl.-Soz. Ursula Stöger, München, Dr. Matthias Stoffregen, Frankfurt, Prof. Dr. Brigitte Stolz-Willig, Frankfurt, Prof. Dr. Henning Storz, Köln, Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, Frankfurt, Prof. Dr. Andreas Strunck, Stuttgart, Prof. Dr. Peter Struth, Magdeburg-Stendahl, Prof. Dr. Benedikt Sturzenhecker, Kiel, Dr. Christina Teipen, Berlin, Prof. Dr. Joachim Tesch, Leipzig, Dr. Hildegard Theobald, Berlin, Prof. Dr. Werner Thole, Kassel, Dr. Gudrun Trautwein-Kalms, Düsseldorf, Prof. Dr. Andreas Treichler, Frankfurt, Dr. Axel Troost, Bremen, Prof. Dr. Joachim Trube, Siegen, Dr. Achim Truger, Köln, Reinhard Varchim, Bielefeld, Prof. Dr. Michael Vester, Hannover, Dr. Hermann Vetter, Schönbrunn, Prof. Dr. Fritz Vilmar, Berlin, Dr. Sabine Voigt, Berlin, Prof. Dr. Edeltraut Vomberg, Mönchengladbach, Dipl.-Soz.Ök, Dorothea Voss, Gelsenkirchen, Dr. Alexandra Wagner, Berlin, Dr. Leonie Wagner, Erfurt, Prof. Dr. Roderich Wahsner, Bremen, Dr. Heike Walk, Berlin, Dr. Viktoria Waltz, Dortmund, Dipl.-Soz. Petra Wassermann, Frankfurt, Prof. Dr. Klaus Weber, München, Dipl.-Ök. Marianne Weg, Wiesbaden, Prof. Dr. Brigit. Wehland-Rauschenbach, Berlin, PD Dr. Ulrike Weiler, Stuttgart, Dr. Marianne Welteke, Hungen, Dr. Felix Welti, Kiel, Prof. Dr. Günter Wendt, Magdeburg-Stendahl, Dr. Harald Werner, Berlin, Prof. Dr. Joachim Wieler, Erfurt, Prof. Dr. Harald Wilde, Stralsund, Prof. Dr. Christa Winter-von Lersner, Fulda, Prof. Dr. Werner Winzerling, Fulda, PD Dr. Frieder Otto Wolf, Berlin, Prof. Dr. Reinhard Wolff, Berlin, Prof. Dr. Norbert Wohlfahrt, Bochum, Prof. Dr. Jürgen Wolf, Magdeburg-Stendahl, Prof. Dr. Jörg Wollenberg, Bremen, Prof. Dr. Brigitte Young, Münster, Prof. Dr. Margherita Zander, Münster, Prof. Dr. Dieter Zimmermann, Darmstadt, Prof. Dr. Norbert Zdrowomyslaw, Stralsund, Prof. Dr. Bodo Zeuner, Berlin, Prof. Dr. Jochen Zimmer, Duisburg, Prof. Dr. AndréFrank Zimpel, Hamburg, Prof. Dr. Karl-Georg Zinn, Aachen u.a.


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Im einblick 14/2010